Nicht eine Sommerwanderung sondern ein Bandausflug im Winter stand dieses Jahr am Samstag, 4. Dezember 2010 auf dem Programm.
Ziel war der Weihnachtsmarkt in Esslingen.
Mit Wochenendtickets der Deutschen Bundesbahn fuhren wir mit insgesamt 13 Personen um 13.30 Uhr von Unterkochen bzw. Aalen nach Bad Cannstatt, von dort weiter nach Esslingen.
Natürlich war es ein kaltes Wochenende aber ist deshalb die DB nicht in der Lage, wenigstens eine Toilette im Zug betriebsbereit zu halten ? Fakt war, alle Toiletten waren geschlossen und außer Betrieb, da “Wasser eingefroren” - bei minus 6 Grad ??
Doch kommen wir jetzt zu positiven Dingen.
Der Weihnachtsmarkt in Esslingen ist ein Traum ! Man betritt den “normalen” und kommt dann nach 100 Meter zum “historischen” Weihnachtsmarkt.
Geschätzt waren zur Nachmittagszeit bereits mehr als zehntausend Besucher auf dem Gelände, so dass man, speziell im historischen Markt, nur dann vorwärts kam, wenn man sich im “im Menschenstrom mittreiben” ließ.
Glühwein, Eierpunsch, Liköre, Suppenküche, Kartoffelspeisen aller Art, Fisch, Knobibrot, gebrannte Mandeln, Zuckerwatte, Schokoladenüberzogene Erdbeer- spiesse, Rumkugeln Lebkuchen- herze und und und - es gab (fast) nichts, das es nicht gab. Ein riesiges Angebot von kulinarischen Köstlichkeiten.
Auch zeigten sehr viele Aussteller altertümliche Handwerkskunst, zum Anfassen, Mitmachen oder auch nur zum Zuschauen. Gekleidet waren die “Handwerker” wie anno dazumal.
Wunderschön die unzähligen offenen Feuer und Lampen vor und auf den Hütten und Zelten, die dem Weihnachtsmarkt eine heimelige und romantische Atmosphäre bescherten.
Nach 3-stündigem Bummel zwischen den Ständen forderte die Kälte langsam ihren Tribut. Soll heißen, wir waren stark durchgefroren und wir beschlossen, den Tag bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen zu lassen.
Nun finde man einmal in der Nähe eines Spektakels wie der Esslinger Weihnachtsmarkt, bei dem viele tausend Besucher auf den Beinen sind, ein Lokal oder Restaurant, das um 18 Uhr, also zur besten “Dinnertime” noch 13 freie Plätze zu bieten hat - wir hatten - vorerst -nichts gefunden.
Das heißt, wir waren dann doch noch erfolgreich. Im Restaurant eines Kaufhauses fanden sich letzlich genügend freie Plätze, so dass wir zusammen essen und trinken konnten.
Bei der geplanten Heimfahrt lief dann wieder einiges schief - Dank an die Deutsche Bundesbahn - aber lassen wir das Thema DB. Der Tag war zu schön, um sich darüber noch nachträglich aufzuregen.
Gegen 21.30 Uhr waren wir dann wieder zuhause. Es war ein guter Vorschlag unseres Pipe Sergeant Ralph Roth, gemeinsam einen Weihnachts- markt zu besuchen.
Könnte man nur Weihnachten in den Sommer verlegen, so dass man alles bei 25 Grad plus genießen könnte.
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